Sonstige Tipps rund um die Anlageimmobilien

Was tun bei komplizierten Mietern?

Bei insolventen Mietern kann es bis zu ein Jahr nach Ausbleiben der Mietzahlungen dauern, bis die Anlageimmobilie geräumt werden kann. Die Räumungsfrist wird häufig in Städten mit einer komplizierten Immobilienlage gewährt – wenn der insolvente Mieter keine Ersatzwohnung finden kann. Nach Ablauf des Jahres kann der Mieter noch Vollstreckungsschutz beantragen. Dieser wird dann gewährt, wenn die Zwangsräumung eine unzumutbare Härte darstellen würde – etwa bei kranken Mietern.

Woran erkenne ich eine gute Lage?

Ein guter Indikator für eine gute Lage sind die Preise von Tiefgaragen. Hier gibt es keine festgelegten Mietobergrenzen und keinen umfassenden Mieterschutz, sodass die Preise sehr stark von der reinen Nachfrage bestimmt werden. Sind die Kauf- und Mietpreise für Garagen unverhältnismäßig teuer, bedeutet dies, dass die Gegend äußerst solvente Mieter anlockt und der Erwerb einer Anlageimmobilie sinnvoll ist.

Sind Steuervorteile ein großer Anreiz zum Erwerb einer Anlageimmobilie?

Grundsätzlich sollte sich der Immobilienerwerb auch ohne Steuervorteile rechnen. So können derzeit etwa ein paar Prozentpunkte der Anschaffungskosten steuerlich geltend gemacht werden. Selbst bei denkmalgeschützten Gebäuden kann bei anstehenden Sanierungen nur ein Bruchteil der Kosten abgesetzt werden. Das Grundstück lässt sich dagegen nicht steuerlich abschreiben. Auch können die Steuervorteile in Zukunft vonseiten des Staates anders gelagert werden. Daher sollten Steuervorteile keinen Grund für den Erwerb einer Anlageimmobilie darstellen.